Freiarbeit nach Montessori

Freiheit bedeutet nicht, Kinder sich selbst zu überlassen, sondern ihre spontane Selbstständigkeit zu leiten. Erst das subjektive Empfinden, sich frei zwischen verschiedenen Alternativen entschieden zu haben, wird als Freiheit empfunden. Freiheit bedeutet nicht, dass man tun kann was man will. Freiheit hat die Gemeinschaft als Grenze. Freiheit heißt, Grenzen zu akzeptieren und Meister*in seiner*ihrer selbst zu sein.

Während der Freien Arbeit können die Schüler*innen entscheiden, ob sie in Einzel-, Partner*innen- oder Gruppenarbeit die (selbst) gestellte Aufgabe bearbeiten möchten.

Die Schüler*innen lernen in der Freien Arbeit, die Motive für die Wahl ihrer Aufgaben und Ziele nicht nur auf sich zu beziehen, sondern auch Mitschüler*innen einzubeziehen.

Ziel dieser Arbeitsform in unserer Schule ist die Eigenverantwortung für Lernprozesse sowie die Mitverantwortung für die Mitschüler*innen und die Klassengemeinschaft.

Bekannt geworden ist die Montessori-Pädagogik nicht zuletzt auch wegen ihrer Vielzahl von ansprechenden Lernmaterialien, die den Kindern ermöglichen, Sachverhalte nicht nur intellektuell zu erfassen, sondern mit allen Sinnen zu begreifen. Dementsprechend kommen diese Materialien auch in unserem Unterricht zum Einsatz.