Reformpädagogik

Innovative pädagogische Ideen und Schritte gab es in der Menschheitsgeschichte wohl immer schon, im schulischen Kontext besonders seit der Zeit der Aufklärung. Mit dem Bedürfnis, erstarrte gesellschaftliche Strukturen zu erneuern, hatte die Reformpädagogik insbesondere wieder im letzten Viertel des vorigen Jahrhunderts starken Aufwind. 

Entsprechend ihrer langen und facettenreichen Geschichte gibt es unzählige verschiedene reformpädagogische Ansätze. Aus heutiger Sicht betrachtet ist ihnen allen eines gemeinsam: Reformpädagogik orientiert sich an den Bedürfnissen der Heranwachsenden mit dem Ziel, diese zu selbstbestimmtem Handeln und Lernen zu ermächtigen und sie auf ihrem Entwicklungsweg zu aktiven, kompetenten und sozial verantwortungsbewussten Mitgliedern der Gesellschaft zu unterstützen.  

Aus diesem Grundsatz ergibt sich, dass Reformpädagogik sich genau da in ihr Gegenteil verkehren würde, wo historische Modellansätze dogmatisch erstarren und der heutigen Schulrealität übergestülpt würden.

Dementsprechend sind die hier vorgestellten reformpädagogischen Ansätze und Bausteine nicht als fertige Konzepte zu verstehen, sondern als historisch gewachsene und vielfach erfolgreich erprobte Ideen, die wir bei der Gestaltung unseres Schulalltages mitdenken. 

Auf einer reformpädagogischen Grundhaltung und verschiedensten Elementen reformpädagogischer Heransgehensweisen basiert nicht nur unsere Arbeit in unseren Mehrstufenklassen, sondern ebenso in unseren Jahrgangsklassen. Reformpädagogische Orientierungen gehören zum grundsätzlichen Selbstverständnis unserer Schule!